Gunnar Tietze

 

 


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Pressemitteilungen

 
Wirtschaftsobmann: Von Frauen lernen

Kiel, den 18.11.2002 / Kieler Nachrichten

Fast täglich sind in der Presse bedrückende Meldungen aus der Kieler Wirtschaft zu lesen. Der Wirtschaftsausschuss tagt in einer eilends einberufenen Sondersitzung. Was kann die Stadt tun?

Ich meine, die Stadt kann - ohne finanzielle Belastung - das Wirtschaftsklima erheblich verbessern. Zur Zeit wird jede Handlung (oder Unterlassung) von einer Frauenbeauftragten begleitet, wird ihre Auswirkung auf Frauen und Männer geprüft. Wie wäre es mit einem Wirtschaftsbeauftragten, der genauso unabhängig ebenfalls Zugang zu allen Beschlussgremien hätte, und die Auswirkung auf die Unternehmen bewusst macht?

Sicher ließe sich im Dialog mit den Unternehmen manches gleich besser (nützlicher) gestalten. Dies umzusetzen, bedarf keines Gesetzes, man muss es nur wollen und tun.

Gunnar Tietze, Kiel

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Zum Verkauf der KWG

Kiel, den 15.03.1999 / Kieler Nachrichten

Sie berichten, daß bei einem Verkauf der städtischen KWG die besonderen Rechte der Mieter und der KWG-Mitarbeiter vertraglich geschützt erhalten blieben. Beides bedeute jedoch einen Preisabschlag zum Nachteil der Stadtkasse. Beide Gruppen erhielten also jeweils einen bezifferbaren Vorteil. Wäre es nicht gerecht, wenn alle anderen Einwohner Kiels, bzw. alle anderen Arbeitnehmer (und Selbständigen) Kiels einen vergleichbaren geldwerten Vorteil aus dem Stadtsäckel erhielten?

Gunnar Tietze, Kiel

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Zum Flughafenausbau

Kiel, den 14.11.2001 / Kieler Nachrichten

Wir, und damit möchte ich nicht zwischen Stadt und Land oder gar Bund differenzieren, wir bauen einen Flughafen mitten in die Stadt (Kiel-Holtenau) und die Einkaufszentren auf die grüne Wiese (Raisdorf). Sind wir Schildbürger?

Dies hemmt die wirtschaftliche Entwicklung und mindert die Lebensqualität. Der KERN-Region keinen ausgebauten Flughafen zu ermöglichen, wäre wirtschaftlich betrachtet noch teurer und lässt Schleswig-Holstein zur Provinz zurückfallen.

Blockierend sind nicht die Menschen, die hier leben und wirtschaften, sondern offenbar unsere politischen Verwaltungsstrukturen und juristischen Gegebenheiten. Wo Entscheidungskompetenzen auf kleinste Gebietskörperschaften, sprich wohlhabende Umlandgemeinden heruntergebrochen sind, erscheint unsere übergeordnete strukturbildende Raumplanung verbesserungswürdig. Wenn kleine, 40 Straßenkilometer entfernte Gemeinden durch Kauf eines Quadratmeter Landes andere Gemeinden blockieren können, sind großzügige und zukunftsträchtige Neugestaltungen praktisch unmöglich. Statt dessen wird das Vorhandene nur immer weiter ausgebaut (z.B. der Standort Holtenau).

Vielleicht sollte man doch öfter mal eine heilige Kuh der Besitzstände schlachten.

Gunnar Tietze, Kiel

Anmerkung:
Ich bin entschieden für einen stadtnahen und hinreichend leistungsfähigen Flughafen. Leider lassen fehlende Gestaltungsspielräume unserer regionalen Raumordnung (blockierte Verwaltungsstrukturen der Gebietskörperschaften) nichts als einen Ausbau des bestehenden Flughafens (oder gar keinen) zu. Fehlende Flugverbindungen sind aber schon heute eine starke Belastung für Wirtschaft und Arbeitsmarkt.

Leider wirkt auch ein Großteil der Investitionssumme eher konsumptiv. Z.B. erhöht der teure Umbau der Brücken jenseits der Holtenauer Kanalquerung keineswegs den Nutzen für den Straßenverkehr.

Die Erfahrung zeigt, dass eine Standortentscheidung für einen Flughafen eine Bindung für mindestens 50 Jahre bedeutet. Ein Flughafenausbau in Holtenau hätte aber schon heute keine Erweiterungsmöglichkeit mehr. Wie würden unsere Enkelkinder eine solche Entscheidung bewerten?

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Zum Bootshafen

Kiel, den 17.09.1996 / Kieler Nachrichten

Das Sahnestück zuerst (Germaniahafen)

Alle freuen sich auf den neuen hübsch gestalteten Wasserplatz. Wie lange wird es wohl dauern, bis er auch so elend verkommen ist, wie das "Filetstück" Alter Bootshafen?

Gunnar Tietze, Kiel

Anmerkung:
Heute sehen, dass die zentralen Bereiche Kiels nicht verkommen. Zwar haben wir Kieler viele Jahre die Brache an der Hörn, am Bootshafen usw. geduldig ertragen. Doch ist klar zu sehen, dass mit dem erfolgreichen Einwerben von Bundes-, Landes- und EU-Geldern und den neu gewonnenen Möglichkeiten durch die strenge Haushaltssanierung gerade in jüngster Zeit viel geschehen ist und geschieht. Dabei ist für zahlreiche Behinderungen nicht die Stadt verantwortlich, z.B. am Bahnhof.

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Grüner Pfeil

Kiel, den 19.06.2002 / PRESSEMITTEILUNG (09/2002)

SPD-Ortsverein Brunswik und MdL Rolf Fischer:

Grünen Pfeil baldmöglichst in Kiel prüfen!

Kiel. Auf einer Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Brunswik mit dem Landtagsabgeordneten Rolf Fischer zum SPD-Kommunalwahlprogramm 2003-2008 sprachen sich die Mitglieder für die Nutzung des "Grünen Pfeils" auch in Kiel aus.

Vorsitzender Dr. Gunnar Tietze und MdL Rolf Fischer erklärten dazu: "Wir begrüßen, dass diese Initiative fast einstimmig im neuen Kommunal- wahlprogramm der SPD aufgenommen wurde.Wir regen an, schon jetzt den "Grünen Pfeil" in Kiel einzuführen.Die alltägliche Fahrpraxis in Kiel im Vergleich zu vielen anderen Städten mit Grünem Pfeil zeigt, dass dieser den Verkehr sicher leitet, Wartezeiten verkürzt und den Verkehr entspannt.

Rolf Fischer (MdL) und Gunnar Tietze, Kiel

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Zur Entfernungspauschale (km-Geld)

Kiel, den 03.12.2000 / Kieler Nachrichten

Offenbart nicht die derzeitige Diskussion um die km-Pauschale des deutschen Michels Krämerseele? Laden diese zahlreich abgestuften Regeln nicht zum Mogeln geradezu ein? Da soll groschenweise differenziert werden nach Entfernung und Verkehrsmittel, da soll sich eine ganze Nation mit einer völlig unproduktiven Verwaltung selber beschäftigten:

  1. Die Arbeitnehmer bemühen sich, beim Finanzamt durch kleine Unwahrheiten ein paar Groschen herauszuschinden.
     
  2. Das Finanzamt versucht das irgendwie zu kontrollieren
     
  3. Die Arbeitgeber müssen prüf-fest den geldwerten Vorteil ermitteln, um diesen hernach der Lohnsteuer und den Sozialabgaben zu unterwerfen, aber zum Glück nur für diejenigen Mitarbeiter, die einen Dienstwagen nutzen.
     
  4. Die Politik kann sich nicht statt dessen mit wirklich zukunftsrelevanten Themen beschäftigen.
Das ganze natürlich tageweise erfasst und einzeln nachgewiesen! Denn bei Krankheit und Urlaub entfällt diese Pauschale, nutzt jemand den einen Tag das Auto, anderen Tags den Bus oder wird vom Kollegen mitgenommen oder tritt gar von daheim eine Dienstreise an: Alles muss erfasst und unterschiedlich abgerechnet werden!

Und die Steuersystematik leidet: Zumindest der Busfahrer kann mehr absetzen als er überhaupt an Wegekosten zur Arbeit hat.

Gegenvorschlag: Die km-Pauschale komplett abschaffen. Dafür wird aufkommensneutral der Arbeitnehmerfreibetrag erhöht.

Dieser Weg wäre nicht nur eine echte Vereinfachung unseres Steuerwesens, sondern sicher auch gerecht: Denn ob der Eine günstig weit draußen im Grünen wohnt oder der Andere zentral und viel teurer, dafür aber mit kürzeren Wegen, bleibt seine ganz private Entscheidung.

Gunnar Tietze, Kiel

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Zum Verkauf der Stadtwerke

Kiel, den 16.05.2000 / Kieler Nachrichten

Die Stadtwerke sind ertragsstark, weil es ein Monopolunternehmen ist (bzw. war). Über viele Jahre haben die Bürger statt Marktpreise überhöhte geplante Preise bezahlt. Mit jeder Kilowattstunde kaufte der Bürger z.B. eine Busfahrkarte, die er gar nicht bestellt hatte. Warum sollte anders als bei Brötchen oder Benzin, und neuerdings beim Telefon, eine zuverlässige und günstige Versorgung mit Strom, Wasser usw. eine öffentliche Aufgabe sein?

Gerade wenn der Rat einen für alle Bürger günstigen Wirtschaftsrahmen schafft, erfüllt er seine politische Verantwortung.

Gunnar Tietze, Kiel

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Zum "sozialen Tag"

Kiel, den 15.07.2000 / Kieler Nachrichten

Am 13.Juli arbeiteten viele Schüler in Betrieben und bei Privatleuten. Den Lohn bekamen die Kinder nicht ausgezahlt, sondern dieser sollte seitens der Arbeitgeber für einen guten Zweck im früheren Jugoslawien gespendet werden. Die ganze Sache wurde von höchster politischer Ebene begrüßt und von den Medien breit beachtet. Wer keinen Job fand, kam in die Schule und säuberte Unrat aus den Grünanlagen. Eine gute Sache, wer stellt da noch Fragen?

Dramatisch aber ist der Unterrichtsausfall in Schleswig-Holstein ohne hin schon (Für 2500 mehr Gymnasiasten im Lande gibt es 10 neue Lehrer). Zu einem hohen Krankenstand unserer überalterten Lehrerkollegien kommen Ausfälle durch Betriebsausflüge, sog. Schilf-Tage, Abi-Ferien usw.. Warum findet "soziale" Arbeit nicht an solchen "Freitagen" statt? Oder am Nachmittag, mal statt Hausaufgaben? Wird der versäumte Unterricht (das Lehrergehalt lief ja weiter) an anderen Tagen nachgeholt?

GreenCards drucken ist ja billiger als Lehrer ausbilden und einstellen. Und eine Spende ins Kosovo beruhigt das kollektive Gewissen, auch wenn der Gegenwert nur einem Dutzend Nato-Bomben entspricht.

Gunnar Tietze, Kiel

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Zum Kieler Hauptbahnhof

Kiel, den 10.10.2000 / Kieler Nachrichten

Offenbar verdient die Bahn mit der Vermietung von Ladenflächen mehr Geld als mit der Personenbeförderung. Warum sonst zieht sie sich weiter vom Stadtzentrum Kiels zurück (die Gleise werden verkürzt, obwohl die Züge heute länger sind).

Für Reisende ergibt sich ein längerer Weg zum Zug, die Koffer müssen den Weg flanierender Kaufkunden durchqueren. Immer noch besser als über Jahre durch einen Rohbau hindurch zu irren (oder gleich mit dem Auto zu reisen).

Warum müssen gerade hier zum Nachteil des Reiseverkehrs Einzelhandelsflächen entstehen, wo in der Altstadt noch viele alte Trümmergrundstücke auf Nutzung und Gestaltung warten, von Ikea und Citti-Markt nicht zu sprechen?

Ob die Rechnung aufgeht, wenn mit der weiteren Freigabe der Ladenöffnungszeiten das Bahnhofsprivileg fällt? Wie soll wohl diese Investition (des Steuerzahlers) zurückverdient werden, aus Mieten und Fahrkarten? Bleibt die Hoffnung auf eine schmucke Visitenkarte Kiels und vergessen ist der schäbbige Uraltwohnwagen für den Fahrkartenverkauf.

Gunnar Tietze, Kiel

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Dr. Gunnar Tietze
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